29. Juli 2016

Fliegende Gummipuppen

Was heute in Fachkreisen „Guerilla-Marketing“ genannt wird, war im März 1971 eher eine spontane Idee, die einfach nur Spaß machen sollte. Vom Dach der Rhein-Main-Halle in Wiesbaden wurden etliche Sinalco Kola-Puppen (ja, damals schrieb man Cola tatsächlich mit "K") in die Menge geworfen. Rita – so der Name der aufblasbaren Schönheit – hatte damals längst Kultstatus erreicht. Kein Wunder also, dass die Messebesucher die heranfliegende Überraschung allzu gerne auffingen und mit nach Hause nahmen. So liefen an diesem Tag dutzende glückliche Menschen mit ihren Ritas im Arm durch Wiesbaden. Eine spontane, aber effektive Werbe-Aktion.




28. Juli 2016

Silber und Sinalco

Knapp vorbei an der Goldmedaille – etwas enttäuscht waren die Koreanerinnen Kyung Cha Cho und ihre Schwester Kyong Ja schon, als sie sich 1959 bei den Tischtennis-Weltmeisterschaften in Dortmund den starken Japanerinnen geschlagen geben mussten.

Die Zweitplatzierten ließen durch perfektes Zusammenspiel und wieselflinke Aktionen die europäische Konkurrenz ganz schön blass aussehen und hatten gute Aussichten, das Turnier für sich zu entscheiden. Ganz oben auf dem Treppchen standen sie trotzdem nicht. Wenigstens gab es als kleinen Trost leckere, kühle Sinalco.

Wir freuen uns noch heute über diesen schönen Schnappschuss und senden prickelnde Grüße nach Korea.




20. Juli 2016

500 Flaschen verreisen

Die Sinalco schmeckt! Und zwar auf der ganzen Welt. Abgesehen von einigen Jahren, in denen es still um den Limonaden-Klassiker wurde, war und ist Sinalco ein echter Export-Schlager.

Was heute dank modernster Transport-Technik und jahrzehntelanger Erfahrung zum Alltagsgeschäft gehört, war Anfang des 20. Jahrhunderts noch Neuland.

Wie verschickt man große Mengen Sinalco um die halbe Welt? Kommt die Ware heil an? Und wie sieht es mit der Haltbarkeit aus? Es gab damals nur einen Weg, um das rauszufinden – man probierte es aus!

Im Jahre 1902 wurden daher 500 Flaschen Bilz-Brause, die später zu Sinalco wurde, in 10 riesige Kisten verpackt und mit dem Tankdampfer „Helgoland“ von Nordenhamm (heute Nordenham bei Bremerhaven) auf eine lange Reise zum persischen Golf geschickt.

Rund ein Jahr später kehrte der Dampfer in seine Heimat zurück. Der Versuch war geglückt und schuf eine wichtige Grundlage für das Export-Geschäft von Sinalco: Die Limonade hat den starken Temperaturschwankungen auf ihrer Reise standgehalten und schmeckte einfach nur LECKER!


15. Juli 2016

Schuh-Tick à la Sinalco

Kennt ihr das? Ein schöner sonniger Tag, ein Stadtbummel, ein Schaufenster ... spontan verliebt! So oder so ähnlich finden tausende Schuhe in Deutschland ein neues zu Hause und ein nettes Paar Füße, das sie trägt.
Ein Lustkauf der ganz besonderen Art fand im letzten Jahr statt. Hauptdarsteller: ein Paar Adidas Happy Edition und ein Mitglied der Sinalco Geschäftsführung.
„Ich konnte nicht anders“, rechtfertigte er sich später. „Die Schuhe haben mich einfach total an Sinalco erinnert.
Recht hat er. Und gut aussehen tun sie auch J



Sinalco hat `nen Vogel

Wir staunten nicht schlecht, als uns in der Sinalco Redaktion kürzlich ein Brief mit diesem niedlichen Foto erreicht. Peter aus Ennepetal sitzt am 1. Mai gerade in einem Berliner Gartenlokal mit herrlichem Blick auf die Spree und hat so richtig Lust auf eine kühle Sinalco. Kaum bestellt, schon landet ein Glas mit leckerer Erfrischung auf seinem Tisch. Wenige Minuten später traut er seinen Augen kaum, denn ein kleiner Spatz hat es sich auf seinem Sinalco Glas gemütlich gemacht.

Was sagt uns das? Auch in der Vogelwelt hat sich herumgesprochen, dass die Sinalco schmeckt! ;-)

Danke, lieber Peter, für den tollen Schnappschuss!

Habt auch ihr schöne, witzige oder besondere Erinnerungen, die mit Sinalco zu tun haben? Dann schreibt uns! Wenn wir eure Geschichte veröffentlichen, bedanken wir uns bei euch mit einer kleinen Überraschung. 



12. Juli 2016

Fotoshooting mit Hindernissen

Die Vorfreude war nicht nur groß – sie war RIESIG! Nach vielen langen Monaten der Suche, der Verhandlung und Restaurierung war es endlich soweit – unser Sinalco Kult-Bulli war fertig lackiert und sollte uns einen Besuch in Duisburg abstatten. Das komplette Sinalco Team war gespannt darauf, unseren Lieblingswagen endlich live zu sehen.

Bei einem großen Foto-Shooting sollte unser Kult-Bulli ins rechte Licht gerückt werden. Dafür war uns kein Aufwand zu hoch: Gebucht waren fünf Models, zwei Stylisten, ein professionelles Fotografen-Team und eine richtig idyllische Outdoor-Location inmitten der Rheinwiesen.

Morgens kam der ersehnte Anruf aus Hannover: Unser Bulli wurde auf den Hänger verladen und war unterwegs nach Duisburg.

Aufgeregt versuchten sich alle in nächsten Stunden auf ihre Arbeit zu konzentrieren, aber der Blick schweifte immer wieder zum Fenster hinaus – in der Hoffnung, den Sinalco Bulli als Erster zu sehen.

Zwischendurch ein Anruf vom Fahrer: Der Bulli hatte die Autobahn verlassen und war so gut wie da!

Eine Handvoll Bulli-Fans hielt es nicht mehr hinter ihren Schreibtischen. Sie eilten nach draußen, um zu sehen, wie der Bulli das Sinalco Gelände erreicht.

Hier standen sie nun und warteten. Und warteten. Sie bekamen die ersten kleinen Tropfen ab. Schnell folgten viele weitere. Dann kam der große Wolkenbruch!

Unter tosendem Donnergrollen und schwarzem Himmel harrten die inzwischen pitschnassen Bulli-Verrückten aus, bis der Hänger nebst Bulli sein Ziel erreichte. Fast zeitgleich trudelten Models, Fotografen und Stylisten ein, die sich unter Regenschirmen verschanzt ins Haus retteten.

Und jetzt? Die idyllische Outdoor-Kulisse für das Shooting hatte sich längst in eine matschige Moorlandschaft verwandelt. Doch die Aktion abzublasen war einfach keine Option!

Die rettende Idee: Kurzerhand wurde eine Lagerhalle zum Fotostudio. Mit aufwendiger Beleuchtung und dem Know-How der Foto-Profis verwandelte sich die riesige Halle, in der palettenweise Getränke gestapelt werden, in das Setting für unser „Fotoshooting mit Hindernissen“.

Und dann kam auch endlich der große Moment! Unter den Blicken der Foto-Crew und einiger Sinalco Mitarbeiter rollte er vom Hänger: unser wunderschöner Sinalco Bulli T1.

Herrlich ...

Doch schon nach wenigen Stunden hieß es wieder Abschied nehmen, denn unser Bulli ist zwar äußerlich schon top in Form, doch seine Innenausstattung bekommt nun noch das Finishing verpasst.

Dazu lest ihr hier in Kürze mehr J

Hier ein paar Bilder vom „Making of“. Wie gefällt euch unser Bulli?











10. Juli 2016

Huang Long, der gelbe Drache


Einmal im Jahr werden in Duisburg die Drachen losgelassen. Bei meist prächtigem Wetter dürfen bei der großen Drachenbootregatta im Innenhafen Hobby-Athleten, Firmen-Teams und buntgemischte Spaß-Truppen zeigen, was in ihnen steckt. Bereits seit 2010 ist das ambitionierte Sinalco Team – bestehend aus Mitarbeitern verschiedener Abteilungen – mit am Start und schaffte bei seinem Debüt direkt den Sprung auf den fünften Platz. Da Sinalco sich ohnehin im Bereich Sport und Jugendarbeit engagiert, lag es nahe, dieses Duisburger Event mit dem besonderen Fun-Faktor zu unterstützen: 2011 kaufte Sinalco für das Rennen ein eigenes Drachenboot. Wer glaubt, damit wäre schon alles erledigt, der irrt. Traditionell wird jedes neue Drachenboot getauft – und das ist garantiert nicht langweilig. Um dem Jung-Drachen Leben einzuhauchen, muss der neue Besitzer ihm die Pupillen mit schwarzer Farbe in die Augen malen. Der chinesischen Tradition nach wird so der Drache aufgeweckt. Doch Vorsicht! Der Drache ist hungrig. Damit er nicht seine Besatzung verspeist, werden ihm bei seiner Taufe Gemüse und Salat ins Maul gelegt (dass er nicht nach prickelnder Sinalco verlangt hat, wundert uns bis heute ...). 


Einen klangvollen Namen sollte unser Sinalco Drache natürlich auch noch erhalten. Er hört auf den Namen „Huang Long“, was gaaanz frei übersetzt so etwas heißt wie „gelber Drache“. Einmal im Jahr bestreitet Huang Long mit unserem Sinalco Team seither die Drachenboot-Fun-Regatta. Hauptberuflich ist er aber Trainings- und Wettkampfboot der Kanugilde Duisburg, der der gelbe Drache geschenkt wurde. 

Seit Huang Long zur Sinalco Familie gehört, ist er schon das ein oder andere erfolgreiche und auch das ein oder andere nicht so erfolgreiche Rennen gefahren. Doch eins ist sicher: Mit unserem gelben Drachen haben immer alle richtig viel Spaß!

8. Juli 2016

Echte Handarbeit

Wer heute eine Betriebsbesichtigung bei Sinalco macht, kann sehen, dass in der Produktion alles voll automatisch und mit modernster Technik abläuft. Abgesehen von unseren strengen und sorgfältigen Qualitätskontrollen wird unsere leckere Limonade blitzschnell hergestellt, abgefüllt und verpackt. Computergesteuerte Abfüllanlagen, moderne Transportsysteme und vieles mehr sind aus heutigen Produktionsprozessen nicht mehr wegzudenken. Schnell, hygienisch einwandfrei und einfach nur lecker – so soll es sein!



Dass es aber auch einmal ganz anders war, belegen diese wunderbar nostalgischen Bilder, die wir in unserem Archiv gefunden haben und euch auf gar keinen Fall vorenthalten wollen.






Glücklicherweise geht´s heute wesentlich effizienter zu: Das Konzentrat der leckeren Orangen wird direkt an die Produktion geliefert und muss nicht mehr vor Ort gewonnen werden. Ökologisch und ökonomisch ist das natürlich kein Vergleich zu den Produktionsabläufen in den 50ern.
Eins ist aber gleich geblieben: Damals wie heute wird Sinalco mit viel Hingabe und Liebe zum Produkt hergestellt. Denn nur so entsteht ein Getränk, das nicht nur super schmeckt, sondern auch seit über 111 Jahre Bestand hat.
Möchtest du sehen, wie die Sinalco Produktion heute so abläuft? Dann besuch uns doch mal.